Handwerkliches Geschick wird in dieser Familie groß geschrieben. Jeano schätzt den Prozess der Herstellung eines Produkts von Anfang bis Ende. Und obwohl er das ganze Jahr über beschäftigt ist und nur zu Ostern eine Woche Urlaub nimmt, um seine Tochter in England zu besuchen, schöpft er aus seiner Arbeit große Zufriedenheit. Der Cognac ist eindeutig seine unangefochtene Leidenschaft.
Eine weitere Besonderheit seines Anwesens sind die alten Druidensteine, die so genannten Dolmen. Sie sind seit 1929 im Besitz der Familie, nachdem sein Urgroßvater sie für 30.000 Franc erworben hatte. Diese Dolmen, die 30 Tonnen wiegen und auf das Jahr 4500 v. Chr. zurückgehen, ziehen viele Besucher aus der Bretagne und Bordeaux an. Sie kommen, um sich aufzuladen, denn diese Steine besitzen einen Magnetismus von 26 %.
Neben dem Cognac stellt Jeano auch Pineau her. Sein 39-jähriger Sohn hat inzwischen die meisten Aufgaben in dem kleinen Betrieb übernommen und arbeitet an den Maschinen, während Jeanos Frau im Keller tätig ist. Jeano selbst kümmert sich um die Ernte und den Transport der Trauben. Gemeinsam als Familie und mit ein paar Maschinen bewältigen sie das enorme Arbeitspensum von der Traube bis zur Flasche ganz allein.